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Wie du mit einem starken Warum unschlagbar wirst

Warum finden Finde dein Warum Find your Why Motivation

Immer wieder stelle ich bei mir – aber auch bei anderen – fest, wie enorm wichtig ein starkes Warum ist. Das gilt einerseits, um die eigenen Ziele zu erreichen und andererseits, um auf Dauer Glück und Bedeutung im Leben zu empfinden. Natürlich ist es zum Ziele erreichen beachtlich (manche sagen sogar essentiell), wenn man einen Fünfjahresplan, Jahres- und Monatsziele hat, diese konsequent umsetzt und regelmäßig überarbeitet. Noch besser ist es außerdem, wenn du viele der Wege zu diesen Zielen zur Gewohnheit gemacht hast, denn dann fällt dir die Realisierung noch mal wesentlich leichter.

 

All das wird dir allerdings nichts bringen, wenn du in die falsche Richtung läufst. Was die falsche und was die richtige Richtung ist, bestimmst dabei nur du. Denn wenn es sich (zumindest indirekt) immer nur um die Ziele deiner Eltern, deines Partners oder der Gesellschaft handelt, wirst du durch deren Erreichung nicht glücklich werden

 

Nun aber genug des Vorgeplänkels, kommen wir dazu, was es dir bringt, über dein Warum nachzudenken.

 

1. Motivation

Einer der wichtigsten Gründe, das eigene Warum zu kennen, ist die Motivation. Natürlich kannst du immer wieder versuchen, dich immer nur zu pushen, anzuspornen und durchzukämpfen. Und – egal ob du in deinem Leben eine neue Gewohnheit etablieren oder ein langfristiges Projekt zum Abschluss bringen willst – natürlich wirst du auch mit einem starken Warum Phasen haben, wo du dich zu Handeln durchringen musst. 

 

Doch wenn wir ehrlich sind, wissen wir: Wenn wir keinen guten Grund haben, etwas zu tun, weshalb sollten wir uns dann die Mühe machen? Hast du hingegen ein starkes Warum, musst du im Idealfall nur daran denken und schon siehst du wieder die Ursache, wieso du jetzt ins Handeln kommen willst. Und das ist wohl der entscheidende Unterschied. Ein starkes Warum ist intrinische Motivation.

 

Wenn du dich also das nächste Mal nicht dazu aufraffen kannst, gesund zu essen, früh aufzustehen, Sport zu machen oder auf deine nächste Klausur zu lernen, hast du am besten ein gutes, starkes Warum parat, um deinen inneren Schweinehund auszutricksen.

 

 

2. Erfolgsdefinition

Wenn du ein starkes Warum hast, definierst du deinen Erfolg. Wenn du hingegen den Zweck dessen, was du tust, nicht kennst, weißt du gar nicht, wann du erfolgreich bist. Dein Warum für eine Tätigkeit ist der erste Bezugspunkt für jeglichen Aufwand, den du betreibst.

 

Du kannst zum Beispiel nicht mit einem guten Gefühl aus einem ernsten Gespräch mit deinen Eltern gehen, wenn du nicht weißt, worin der Zweck der Unterhaltung bestand. Genauso wenig wirst du wissen, ob du einen für dich passenden Sportplan ausgearbeitet hast, wenn du keine Antwort auf die Frage "Warum möchte ich einen Sportplan?" hast.

 

3. Entscheidungsfindung

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Wenn du dein Warum kennst, kannst du viele Entscheidungen einfacher treffen und mit deinen Kapazitäten besser umgehen. Wenn du beispielsweise Richter werden willst, musst du in dein Jurastudium viel mehr Aufwand stecken als wenn du nur die Kanzlei deiner Mutter übernehmen oder nie vor Gericht arbeiten willst. Bei zweiterem genügt das Prinzip "Vier gewinnt"(keine Angst, auch dafür ist noch ganz schön viel harte Arbeit nötig), bei ersterem musst du jedoch auf ein Prädikatsexamen hinarbeiten.

 

Du stellst dir also immer die folgenden Fragen:

  1. Ist der Einsatz, den ich erbringe, für das, was ich erreichen will, erforderlich?
  2. In welcher Höhe muss ich Einsatz erbringen?
  3. Was will ich hiermit überhaupt erreichen?

 

So findest du ein starkes Warum

Doch wie findest du nun dein Warum für diese ach so nervige Hausarbeit, die du noch schreiben musst oder für den Verzicht auf Fleisch? Ganz einfach: Jedes Mal, bevor du ein neues Projekt startest, setzt du dich zuerst hin und schreibst auf, was genau du als Ziel haben willst (z.B. "gute Note in Hausarbeit" oder "Hausarbeit fertig stellen").

 

Danach fragst du dich nach der großen Triebfeder dahinter. Das könnte in unseren Beispielen "Arzt werden", "es meinem blöden Lehrer aus der Schule beweisen", "Gesunde Ernährung" oder "Umweltschutz" sein. Auch das solltest du aufschreiben und zwar in der Form: "Ich möchte X (eine gute Note in der Hausarbeit schreiben), weil X (ich Arzt werden möchte.

 

Jedes Mal, wenn du dich jetzt fragst, ob du dich morgens früh an die Arbeit setzen oder doch lieber einen Kaffee mit deiner Freundin trinken gehen möchtest, holst du dein Warum – gedanklich oder physisch – heraus und liest es dir laut vor.

 

Zu einzelnen Tätigkeiten kannst du dich ganz gut motivieren, aber du fühlst dich trotzdem manchmal leer und irgendwie ziellos? Übungen, wie du deinen Sinn des Lebens – also das stärkste Warum überhaupt – findest, gibt es im Download-Bereich.


Hast du die Übungen ausprobiert? Hast du deinen Sinn des Lebens gefunden? Teile ihn unbedingt in den Kommentaren mit mir, ich sehr bin gespannt. Wenn du neugierig bist, ich teile hier übrigens auch meinen Sinn des Lebens.